Tutorial

Datentypen

C++ bietet viele eingebaute Datentypen als auch Möglichkeiten Datentypen selbst zu definieren. Die folgende Auflistung zeigt 7 simple Datentypen in C++.

Eingebaute Datentypen

  • Boolean - boolean - entweder true oder false
  • Integers - Ganzzahlen, die positiv oder negativ sein können. Definiert mit char oder int
  • Gleitkommazahlen - reelle Zahlen (Zahlen mit Brüchen). Definitert mit float und double
  • Ohne Wert mit dem Schlüsselwort void
  • Valueless using the void keyword
  • 'Weite' Zeichen mit dem Schlüsselwort wchar_t, für Zeichen außerhalb der ASCII Zeichenkodierung

Die verschiedenen Variablentypen definieren ihre Grenzen. Ein char kann eine Ganzzahl von -128 bis 127 annehmen, wobei eine long eine Zahl von -2,147,483,648 bis 2,147,483,647 annehmen kann.

Typmodifikatoren

Die obigen Typen können mit den folgenden Modifikatoren verändert werden: signed und unsigned short und long

Benutzerdefiniert

  • Strukturen - struct wird später erklärt.
  • Klassen - class wird später erklärt.

C++ erlaubt einen Array von Zeichen als Strings zu definieren. Es stellt ebenfalls eine große Biblithek zum manipulieren und arbeiten mit Strings zur Verfügung, die später im Strings-Kapitel erklärt wird.

Typedefs

Typedefs erlauben es neue Namen (ein Alias) für bereits existierende Datentypen einzuführen. Die folgende simple Syntax zeigt dies:

typedef int counter;
counter tick_c = 100;  // tick_c ist eine valide int Variable

Enumerationstypen

Um eine Enumeration zu erstellen, wird das Schlüsselwort enum gebraucht. Die allgemeine Form eines Enumerationstyp ist:

enum enum-name { list of names } var-list;

Oben steht enum-name für den Namen des Enumerationstyp, die list of names muss mit Kommata getrennt werden.

Das folgende Codebeispiel definiert eine Enumeration von Farben, namens colour und die Variable a_colour des Typs colour. Zuletzt wird der Variable a_colour der Wert green zugewiesen.

enum colour {red, green, blue} a_colour, another_colour;
a_colour = green;  // a_colour will be assigned value of '1'

Variablen definieren

Für Zahlen werden wir meistens den Typ int verwenden, der die Größe eines word hat. Wie groß ein word ist, hängt davon ab auf was für einem Computer das Programm kompiliert wurde. Die meisten Computer heutzutage haben 32 Bit Zahlen, was bedeutet, dass ein int die gleichen Grenzen hat wie ein long.

Um die Variablen foo und bar zu definieren, brauchen wir die folgende Syntax:

int foo;
int bar = 1;

Die Variable foo kann benutzt werden, aber da wir sie noch nicht instanziiert haben, wissen wir nicht, welchen Wert sie repräsentiert. Die Variable bar repräsentiert die Zahl 1.

Jetzt können wir Mathematik anwenden. Nehmen wir an a, b, c, d; und e sind Variablen, dann können wir plus, minus und Multiplicationsoperatoren in folgender Notation benutzen und der Variable a einen neuen Wert zuweisen.

int a = 0,b = 1,c = 2,d = 3, e = 4;
a = b - c + d * e;
printf("%d", a); /* wird  1-2+3*4 = 11 ausgeben */

Übung

In der nächsten Übung wirst du ein Programm erstellen, dass die Summe der Zahlen a, b und c ausgibt.

Tutorial Code

#include <stdio.h>

int main() {
  int a = 3;
  float b = 4.5;
  double c = 5.25;
  float sum;

  /* dein code hier */

  printf("Die Summe von a, b, und c ist %f.", sum);
  return 0;
}

Erwartete Ausgabe

Die Summe von  a, b, und c ist 12.750000.

Lösung

#include <stdio.h>

int main() {
  int a = 3;
  float b = 4.5;
  double c = 5.25;
  float sum;

  sum = a + b + c;

  printf("Die Summe von a, b, und c ist %f.", sum);
  return 0;
}

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